Es kann jeden treffen, doch es herrscht Mangel: Nur 14 Prozent der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Fast 14.000 Menschen hoffen derzeit auf Ersatzorgane. Viele warten vergeblich: Allein im letzten Jahr verstarben etwa 1.000 Patienten, für die ein Spenderorgan lebensnotwendig gewesen wäre. Organspendeausweise liegen in vielen Arztpraxen, Kliniken und Apotheken aus.

Wichtig ist, zusätzlich eine Vorsorgevollmacht auszufüllen, in der jene Person bestimmt wird, die den Betroffenen bei Handlungsunfähigkeit vertritt.

Hausärzte können beim Formulieren behilflich sein, auch Verbraucherzentralen beraten. Wer spenden will, sollte ein kurzes Schreiben bei sich tragen, das auf das Vorliegen einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung hinweist.

Der Ratgeber "Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung" ist für 5,50 Mark in allen Verbraucherzentralen erhältlich.

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