Organspende­ausweis Meldung

Dokument. Der Organspende­ausweis nützt nur, wenn man ihn im Fall der Fälle bei sich trägt, etwa im Portmonee.

Die Zahl der Deutschen mit Organspende­ausweis steigt wieder. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung mit 4 002 Teilnehmern. 35 Prozent gaben an, das Dokument ausgefüllt zu haben. Darin können Menschen erklären, Organe und Gewebe nach dem zweifels­frei fest­gestellten Hirn­tod zu spenden, oder dies ausschließen. Die Spenden­bereitschaft belegt nur der Ausweis, sie wird nirgends sonst gespeichert. Bei einer früheren Umfrage von 2012 hatten nur 22 Prozent der Teilnehmer erklärt, einen Organspende­ausweis zu besitzen. Damals erschütterte der Skandal um unfair vergebene Organe das Vertrauen der Deutschen. Krankenkassen schi­cken den Versicherten regel­mäßig Informationen zur Organspende – als Motivation, sich mit dem Thema auseinander­zusetzen. Derzeit warten in Deutsch­land etwa 11 000 Menschen auf ein Spender­organ.

Tipp: Detaillierte Infos gibt es unter anderem auf www.organspende-info.de.

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