Von der brasilianischen Plantage auf den deutschen Frühstückstisch

Orangen sind von der Sonne verwöhnt: Aus Brasilien stammen mehr als 80 Prozent der Früchte für unseren Saft.

1.

Die Bäume erreichen eine Höhe von etwa sechs, manchmal sogar zehn Metern.

2.

Die Pflücker haben während der Ernte kaum Zeit für eine warme Mahlzeit. Deshalb werden sie auch „boias frias“, portugiesisch für „kalte Speisen“, genannt.

3.

In Körben bringen sie die Orangen zu einer Sammelstelle.

4.

In den Pressereien werden die Früchte gewaschen, nach ihrer Größe sortiert und schließlich maschinell gepresst. Die Saftausbeute beträgt etwa 40 Prozent. Doch die Reste werden nicht einfach weggeworfen: Ausgepresste Früchte verwertet man beispielsweise zur Herstellung des Geliermittels Pektin. Die ätherischen Öle werden in der Kosmetikindustrie verwendet.

5.

Für frisch gepres­sten Saft kommen die Orangen „in natura“ nach Deutschland, für den Saft aus Konzentrat treten sie die Reise verarbeitet an.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1696 Nutzer finden das hilfreich.