Tipps

  • Beratung. Viele Fragen bilden die Grund­lage jeder Beratung. Wenn der Optiker Ihnen keine Fragen stellt, geben Sie von sich aus Auskunft. Wichtige Aspekte können sein: Wann war der letzte Augen­arzt­besuch? Haben Sie Krankheiten wie Diabetes oder Blut­hoch­druck, die die Augen und die Sehkraft beein­flussen? Welche Ansprüche haben Sie an die Brille? Benötigen Sie die Brille vor allem für die Computer­arbeit oder beim Auto­fahren? Haben Sie besondere Hobbys, Sport­arten, Lesege­wohn­heiten? Soll die Brille möglicher­weise mehrere Tätig­keits­bereiche abdecken?
  • Fassung. Das Gestell muss zum Gesicht passen und richtig sitzen. Optiker sollten geeignete Fassungen vorschlagen und dann individuell anpassen. Fordern Sie das ein. Prüfen Sie: Sitzt die Brille gerade? Rutscht sie? Drückt sie auf der Nase, an den Schläfen, hinter den Ohren? Fragen Sie auch nach Hilfs­mitteln wie etwa Tages­kontaktlinsen, um sich selbst mit einem Gestell auf der Nase im Spiegel­bild gut erkennen können.
  • Gläser. Lassen Sie sich Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Gläser genau erklären. Fragen Sie nach Preis­unterschieden. Vielleicht lassen sich Besonderheiten veranschaulichen, etwa durch Mustergläser.
  • Belege. Bitten Sie bei der Brillen­bestellung um einen Auftrags­beleg mit allen Leistungen und Einzel­preisen. Auch die Rechnung sollte aufgeschlüsselt sein – und nicht höher als der Kosten­vor­anschlag ausfallen. Verlangen Sie einen Brillenpass und am besten auch Angaben zu Glas­art und Hersteller.
  • Kontrolle. Prüfen Sie die Brille beim Abholen: Sehen Sie damit tatsäch­lich scharf, auch in verschiedenen Entfernungen und beim Lesen? Kontrollieren Sie erneut: Sitzt die Brille gerade, rutscht sie, drückt sie? Gibt es Kratzer, sitzen die Gläser fest? Benennen Sie Probleme deutlich. Wenn Sie später Mängel wie zum Beispiel Druck­stellen bemerken, reklamieren Sie.

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