Auf einen Blick: Check­liste Brillenkauf

Um die best­mögliche Brille zu bekommen, sollten der Augen­optiker und der Kunde auf vieles achten:

Erstens, Fragen. Sie bilden die Grund­lage jeder Beratung. Wenn der Optiker keine Fragen stellt, geben Sie von sich aus Auskunft. Letzter Augen­arzt­besuch? Augen und die Sehkraft beein­flussende Krankheiten (wie etwa Diabetes, Blut­hoch­druck)? Ansprüche an die Brille: Computer­arbeit? Auto­fahren? Besondere Hobbys, Sport­arten, Lesege­wohn­heiten? Soll die Brille mehrere Tätig­keits­bereiche abdecken?

Zweitens, Fassung. Sie muss zum Gesicht passen und richtig sitzen. Optiker sollten geeignete Fassungen vorschlagen und dann individuell anpassen. Fordern Sie das ein. Prüfen Sie: Sitzt die Brille gerade? Rutscht sie? Drückt sie auf der Nase, an den Schläfen, hinter den Ohren? Fragen Sie auch nach Hilfs­mitteln (etwa Fotos), um sich mit der Brille zu sehen.

Drittens, Gläser. Lassen Sie sich Vor- und Nachteile der Gläser genau erklären, fragen Sie nach Preis­unterschieden. Vielleicht lassen sich Besonderheiten veranschaulichen, etwa durch Mustergläser.

Viertens, Belege. Bitten Sie bei Brillen­bestellung um einen Auftrags­beleg mit allen Leistungen und Einzel­preisen. Auch die Rechnung sollte aufgeschlüsselt sein – und nicht höher als der Kosten­vor­anschlag. Fragen Sie sonst nach. Und verlangen Sie einen Brillenpass, vielleicht auch Angaben zu Glas­art und Hersteller.

Fünf­tens, Kontrolle. Prüfen Sie die Brille beim Abholen: Sehen Sie damit scharf, auch in verschiedenen Entfernungen und beim Lesen? Kontrollieren Sie erneut: Sitzt die Brille gerade, rutscht sie, drückt sie? Gibt es Kratzer, sitzen die Gläser fest? Benennen Sie Probleme deutlich. Wenn Sie später Mängel bemerken, etwa Druck­stellen, reklamieren Sie.

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