Optiker Test

Online-Optiker verlangen oft viel weniger für Brillen als die angestammte Konkurrenz vor Ort. Kann da die Qualität noch stimmen? Oder ist beim Brillenkauf doch persönliche Betreuung vonnöten? Die Stiftung Warentest hat acht große Augen­optikerketten sowie zwei Webshops getestet. test.de sagt, was dabei heraus­gekommen ist, und erklärt Schritt für Schritt, wie Brillen-Anfänger und -Routiniers im Laden und im Netz zur für sie besten Brille kommen.

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TestOptikertest 01/2015
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Online­shops – verlockend bequem

„Clever Brillen kaufen“, steht auf der Start­seite des Online­shops. Der nächste Klick führt hinein in die Waren­welt. Kunden können an dutzenden von Modellen entlang­scrollen, Fassungen am Bild­schirm auswählen und auf hoch­geladenen Porträtfotos platzieren. Anblick genehm? Dann heißt es: Brillen­werte eintippen, Gläser aussuchen, „Bezahlen“ drücken – und nach einigen Tagen kommt das Päck­chen mit der neuen Brille.

Acht Optikerketten und zwei Webshops im Test

Funk­tioniert das System? Sitzen Brillen, ohne dass ein Fachmann sie feinjustiert? Oder haben stationäre Augen­optiker doch die Nase vorn? Für die Unter­suchung der Stiftung Warentest gaben fünf fehlsichtige Kunden insgesamt 50 Brillen in Auftrag: je fünf in Filialen von acht großen Optikerketten sowie bei den Webshops von Brille24 und Mister Spex. Der Test mit unabhängigen Experten zeigt: Bei Sehtests und Fertigungs­qualität über­zeugten die Optiker, bei der Beratung hingegen kaum. Ob die Brillen der Webshops mithalten können, verrät der Test.

Webshop pur oder Webshop plus Part­nerläden

Mister Spex eröffnet Online­kunden zwei Wege zur Brille: ausschließ­lich per Internet oder zusätzlich mit Part­ner­optikern vor Ort. Die führen Sehtests durch und passen Brillen an. Die Tester nutzten die Möglich­keit. Das ist zwar aufwändig, hilft aber, die Qualität der Brille zu sichern. Brille24 betreut Kunden rein virtuell und bietet wichtige augen­optische Leistungen wie Sehtests nicht an. Kunden müssen dafür eventuell zum Augen­arzt oder zu einem nieder­gelassenen Optiker.

Großes Preisgefälle im Test

Im Test waren die beiden Webshops und eine Optikerkette am güns­tigsten – mit Abstand. Alle drei Firmen betonen, dass sie hoch­wertige Gläser verkaufen: dünner Kunststoff, gehärtet, super­entspiegelt. Nied­rige Preise sind unter anderem möglich, wenn augen­optische Dienst­leistungen wie Beratung, Sehtest und Anpassung entfallen.

Vis-à-vis-Betreuung oft sinn­voll

Unerfahrene Brillenkäufer profitieren von der persönlichen Beratung und Brillen­anpassung bei einem nieder­gelassenen Augen­optiker. Das gilt insbesondere für Menschen mit besonderen Anforderungen, etwa komplizierten Sehstörungen oder unterschiedlich hoch­stehenden Augen oder Ohren. Andere Kunden können auch online einkaufen und dabei kräftig sparen. Die Test­tabelle zeigt, welche Optiker dabei am besten abschneiden. Was beim Brillenkauf vor Ort und im Netz praktisch zu beachten ist, erklären die test-Experten Schritt für Schritt – und berück­sichtigen dabei, ob jemand Erst­käufer oder Brillen-Routinier ist.

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