OpenEnd und Nonstop-Optionen Meldung

Prepaid-Kunden von Vodafone und T-Mobile können sich beim Telefonieren bald Zeit lassen. Beide Mobilfunknetzbetreiber bieten in den nächsten Tagen Prepaid-Optionen, bei denen die erste Gesprächsminute 39 Cent kostet. Ab der zweiten Minute sind Gespräche kostenlos - unabhängig von ihrer Dauer. Stiftung Warentest sagt, wie es funktioniert.

CallYa-OpenEnd

Vodafone startet die Sonderaktion am 15. September. Sowohl Bestands- als auch Neukunden können sich unter der kostenlosen Hotline 22 0 44 für das Angebot anmelden. Pro Monat berechnet Vodafone einen Basispreis von 1,50 Euro. Gespräche ins deutsche Vodafone- oder Festnetz kosten 39 Cent unabhängig von ihrer Dauer. Für Nutzer des Basic-Tarifs lohnt sich das in jedem Fall, da sie ohnehin 39 Cent pro Minute bezahlen. Je länger das Gespräch, desto größer ist der Preisvorteil. Selbst Ferngespräche ins Festnetz sind nach spätestens 14 Minuten preiswerter als mit der Deutschen Telekom. Aber Achtung: Für Kunden anderer Prepaid-Tarife wie zum Beispiel Club oder Special rechnet sich die Option mitunter erst bei Gesprächen von mehreren Minuten. Sie werden für die Dauer der Aktion auf den Basic-Tarif umgestellt und verlieren damit ihre sonstigen Preisvorteile.

Xtra-Nonstop

Gleiche Konditionen gelten mit der XtraNonstop-Option von T-Mobile: 39 Cent pro Gespräch ins Festnetz und T-Mobile-Netz, 1,50 Euro monatlicher Basispreis. Anrufe in andere Handynetze kosten dagegen 39 Cent pro Minute. T-Mobile bietet die Option auf den XtraClassic-Tarif allerdings erst ab 4. Oktober an. Bei beiden Anbietern gelten die Preise bis 31. Januar 2006. Anschließend stellen die Unternehmen alle Teilnehmer auf ihre ursprünglichen Tarife und Optionen zurück. Wer sich allerdings nur für die zeitlich befristeten Sonderaktionen bei Vodafone oder T-Mobile anmelden will, sollte folgende Zusatzkosten bedenken: Neukunden brauchen eine Prepaid-Karte. Diese kostet 19,95 Euro inklusive 10 Euro Startguthaben. Fazit: Die Tarifoptionen rechnen sich nur für ausgewählte Zielgruppen. Zur Transparenz auf dem Mobilfunkmarkt tragen die auf einen engen Zeitraum begrenzten Optionen jedoch nicht bei.

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