Online­spiele Meldung

Kinder dürfen im Rahmen eines Online­spiels nicht zum Kauf von digitalem Spiel­zubehör animiert werden (Az. I ZR 34/12). Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden.

Der Bundes­gerichts­hof hat dem Betreiber des Online­spiels „Runes of Magic“ untersagt, mit Aussagen wie „Schnapp Dir die güns­tige Gelegenheit und verpasse Deiner Rüstung & Waffen das gewisse Etwas“ zu werben. Diese an Kinder gerichtete Werbeaussage war mit einem Link zu kosten­pflichtigen Angeboten verknüpft.

Bei „Runes of Magic“ ist die Software und das Spielen kostenlos. Zusätzliche Ausstattung für die Spiel­welt wie Reittiere, Waffen oder Zeit­vorteile müssen die Spieler erst dazu­kaufen.

Die Klage hatte der Verbraucherzentrale Bundes­verband einge­reicht. Die Unterhaltungs­software Selbst­kontrolle (USK) hat das Spiel für Kinder ab 12 Jahren freigegeben.

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