Onlinesicherheit Meldung

Die Fälle des digitalen Identitäts­diebstahls nehmen zu, berichtet das Bundes­kriminal­amt (BKA). So verzeichnet der „Lagebericht Cybercrime“ für das vergangene Jahr 6 400 Fälle, in denen sich Kriminelle Zugangs­daten zum Online­banking verschafft haben – 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Täter räumten jedes Mal durch­schnitt­lich 4 000 Euro von den Konten der Opfer ab. Um an die Zugangs­daten zu kommen, setzen sie meist Schadsoftware auf den Rechnern der Opfer ein. Die am meisten verbreiteten Infektions­wege sind dem BKA zufolge präparierte Webseiten sowie infizierte Weblinks oder Dateien, die über soziale Netz­werke wie Facebook versandt werden. So schützen Sie sich:

Miss­trauen. Öffnen Sie nicht jeden Link oder jede Datei, die Sie per Mail oder über Facebook erhalten. Besonders Nach­richten von Unbe­kannten oder solche, deren Inhalt nicht recht zum vermeintlichen Absender zu passen scheint, sind mit Vorsicht zu behandeln.

Aktualisieren. Achten Sie darauf, dass das Betriebs­system Ihres Computers, Ihr Browser und Zusatz­programme wie Adobe Flash oder Acrobat Reader stets auf dem neuesten Stand sind. Schädlinge nutzen Programmier­fehler, um sich auf dem PC einzunisten.

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