Tipps

  • Onlineshops. Sehen Sie sich neue Onlineshops genau an. Wichtig sind: Name und Anschrift des Händlers, leicht zu findende und verständliche AGB, klare und vollständige Informationen zu Versandkosten, Widerruf, Rückgabe und Reklamation.
  • Versandkosten. Rechnen Sie Versandkosten immer mit, wenn Sie Preise vergleichen. Je nach Shop und Zahlungsart können die Preise variieren. Deshalb kann eine kleinere Bestellung im Internet teurer sein als der Kauf beim Händler vor Ort.
  • Zahlungsarten. Bezahlung per Rechnung ist die beste Lösung, aber auch eine seltene. Ebenfalls empfehlenswert: Zahlung per Lastschrift. Die können Sie innerhalb von sechs Wochen widerrufen. Allerdings werden viele Online-Händler die Ware nur liefern, wenn Sie Vorkasse leisten. Das Risiko nicht eintreffender Ware oder Insolvenz des Händlers können Sie mindern, wenn Sie per Nachnahme bezahlen. Doch das kostet Extra-Gebühren.
  • Verschlüsselung. Achten Sie beim Bestellen darauf, dass persönliche Daten verschlüsselt übertragen werden. Sie erkennen die verschlüsselte Übertragung am Kürzel „https“ in der Adressleiste des Browsers.
  • Widerruf. Wenn Sie im Internet, per Telefon oder Post Ware kaufen, gilt das Fernabsatzgesetz. Deshalb haben Sie gegenüber gewerblichen Händlern ein Widerrufsrecht: Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt können Sie die Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben. Verlangen Sie ausdrücklich eine Rückzahlung auf Ihr Bank- oder Kreditkartenkonto. Manche Händler geben nur eine Gutschrift auf ein „Kundenkonto“.
  • Gewährleistung. Im Falle einer Reklamation müssen Sie innerhalb der ersten sechs Monate nicht beweisen, dass die Ware schon beim Kauf den Mangel hatte. Ausnahme: „Offensichtliche“ Mängel. Händler können in den AGB von Ihnen verlangen, dass Sie diese innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt melden. Insgesamt zwei Jahre haftet der Verkäufer bei Neuware für Sachmängel.

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