Tipps

Preissuchmaschinen. Die günstigsten Angebote im Internet finden Sie über Preisdatenbanken wie evendi.de, guenstiger.de, idealo.de oder preis trend.de. Es empfiehlt sich, immer mehrere Suchmaschinen zu verwenden.

Versandkosten. Kalkulieren Sie beim Preisvergleich auch die Versandkosten und die Kosten nach Art der Bezahlung ein. Diese zusätzlichen Kosten können auch von Produkt zu Produkt variieren.

Vertrauen. Bestellen Sie nur bei Onlineshops, die eine vollständige Firmenadresse nennen: An­sprechpartner, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefon.

Prüfen. Prüfen Sie vor dem Bestellen die Kosten im Warenkorb. Lassen Sie sich keine Transportversicherungen oder Ähnliches „andreh­en“. Übermitteln Sie sensible Daten nur verschlüsselt, erkennen lässt sich das an „https“ in der Adresszeile Ihres Browsers.

Widerruf. Bei Fernabsatzverträgen, die per Internet, Telefon oder Post zustande kommen, haben Verbraucher gegenüber gewerblichen Händlern ein Widerrufsrecht. Innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt können sie die Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben. Ab 40 Euro Warenwert muss der Verkäufer die Rücksendekosten tragen, wenn der Kunde schon angezahlt oder komplett gezahlt hat. Wenn in den AGBs nichts geregelt ist, trägt der Händler in jedem Fall die Rücksendekosten.

Rücksendung: Kontaktieren Sie den Anbieter und teilen Sie ihm mit, dass Sie die Ware zurücksenden möchten und den Kauf widerrufen. Fragen Sie nach speziellen Paketmarken und Formularen, die Sie verwenden müssen. Oft wird die Abholung vom Anbieter organisiert. Wenn Sie die Ware selbst verschicken können, heben Sie den Einlieferungsschein als Beleg auf.

Verpackung. Senden Sie die Ware möglichst in der Originalverpackung zurück. Das beugt Ärger vor. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Originalverpackung allerdings nicht. Prüfen und behandeln Sie die Ware möglichst sorgfältig, damit der Anbieter bei Rückgabe keinen Wertersatz verlangen kann.

Rückzahlung: Verlangen Sie die Rückzahlung des Kaufpreises der zurückgegebenen Ware auf Ihr Bank- oder Kreditkartenkonto. Lassen Sie sich nicht mit einer Gutschrift auf ein Kundenkonto beim Anbieter abspeisen.

Gewährleistung: Gegenüber privaten Käufern haftet der Verkäufer bei Neuware zwei Jahre lang für Sachmängel. Innerhalb der ersten sechs Monate muss der Käufer nicht beweisen, dass der Mangel schon beim Kauf bestand. Nur für „offensichtliche Mängel“ können Händler in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen verlangen, sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt zu melden. Im Gewährleistungsfall muss der Verkäufer die Ware kostenlos reparieren oder ersetzen.

Weiterlesen: Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.test.de/report-onlineshopping.

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