Tipps

Darauf sollten Sie vor dem Kauf achten

  • Preissuchmaschinen. Die günstigsten Onlineangebote finden Sie über Preisdatenbanken wie evendi.de, guenstiger.de, idealo.de oder preistrend.de. Es empfiehlt sich, immer mehrere Suchmaschinen zu verwenden: Verschiedene Suchmaschinen greifen auf unterschiedliche Datensätze und Shops zu.
  • Website. Bevor Sie einen Onlineshop nutzen, den Sie noch nicht kennen, sehen Sie sich die Website genau an: Sind die AGB leicht zu finden und verständlich? Gibt es klare und vollständige Informationen zu Versandkosten, Widerruf, Rückgabe und Reklamation?
  • Anbieteradresse. Bestellen Sie nur bei Onlineshops, die eine vollständige Firmenadresse nennen: An­sprechpartner, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefon.
  • Versandkosten. Rechnen Sie beim Preisvergleich die Versandkosten dazu! Sie variieren je nach Onlineshop und Zahlungsart. Die zusätzlichen Kosten können auch von Produkt zu Produkt variieren.
  • Versicherungen. Prüfen Sie vor dem Bestellen die Kosten im Warenkorb. Lassen Sie sich keine Transportversicherungen, keinen Käuferschutz oder Ähnliches „andreh­en“. Denn auch ohne eine solche Versicherung trägt der Händler das Versandrisiko für Lieferung und Rückersendung. Die Zusatzleistung ist bei seriösen Händlern überflüssig und mit unnötigen Kosten verbunden.
  • Sicherheit. Übermitteln Sie sensible Daten wie Ihre Kontoverbindung oder Kreditkartennummer nur verschlüsselt. Erkennen können eine verschlüsselte Verbindung an dem Kürzel „https“ in der Adresszeile Ihres Browsers.

Darauf sollten Sie nach dem Kauf achten

  • Widerruf. Bei Fernabsatzverträgen, die per Internet, Telefon oder Post zustande kommen, haben Sie gegenüber gewerblichen Händlern ein Widerrufsrecht. Innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt können Sie die Ware ohne Angabe von Gründen zurückgeben. Ab 40 Euro Warenwert muss der Verkäufer die Rücksendekosten tragen, wenn Sie schon angezahlt oder komplett gezahlt haben. Wenn in den AGBs nichts geregelt ist, trägt der Händler in jedem Fall die Rücksendekosten.
  • Rücksendung. Kontaktieren Sie den Anbieter und teilen Sie ihm mit, dass Sie die Ware zurücksenden und den Kauf widerrufen möchten. Fragen Sie nach speziellen Paketmarken und Formularen, die Sie verwenden müssen. Oft wird die Abholung von großen und sperrigen Waren vom Onlineanbieter organisiert. Wenn Sie die Ware selbst verschicken können, heben Sie den Einlieferungsschein als Beleg auf.
  • Verpackung. Senden Sie die Ware möglichst in der Originalverpackung zurück. Das beugt Ärger vor. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Originalverpackung allerdings nicht. Prüfen und behandeln Sie die Ware möglichst sorgfältig, damit der Anbieter bei Rückgabe keinen Wertersatz verlangen kann.
  • Rückzahlung. Verlangen Sie die Rückzahlung des Kaufpreises der zurückgegebenen Ware auf Ihr Bank- oder Kreditkartenkonto. Lassen Sie sich nicht mit einer Gutschrift auf ein Kundenkonto beim Anbieter abspeisen.
  • Gewährleistung. Gegenüber privaten Käufern haftet der Verkäufer bei Neuware zwei Jahre lang für Sachmängel. Innerhalb der ersten sechs Monate müssen Sie nicht beweisen, dass der Mangel schon beim Kauf bestand. Nur für „offensichtliche Mängel“ können Händler in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen verlangen, sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt zu melden. Im Gewährleistungsfall muss der Verkäufer die Ware kostenlos reparieren oder ersetzen.

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