Wer via Smartphone einkauft, zahlt oft mehr, als wenn er dasselbe Produkt beim gleichen Händler über den heimischen Computer bestellt. So lautet das über­raschende Ergebnis einer Stich­probe bei zehn Onlinehänd­lern, die die Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen kürzlich durch­geführt hat. Den Verbraucherschützern wurde beispiels­weise bei Notebooks­billiger.de auf dem Smartphone 899 Euro als Preis für ein ausgewähltes Ultra­book ange­zeigt. Auf der via PC aufgerufenen Internetseite bot der Händler dasselbe Produkt für 699 Euro an. Den Verbraucherschützern fielen weitere Ungereimtheiten auf: „Mal fehlten Angebote komplett, mal veränderten sich Preise irreführend von der Such­liste über die Detaildar­stellung über den Warenkorb bis zur Kasse wie von Geister­hand.“ Verboten ist die unterschiedliche Preis­gestaltung nicht. Darum sollten Nutzer bei einer mobilen Shopping­tour die Preise mit denen auf der PC-Seite des Händ­lers zeit­nah abgleichen. Online­bestel­lungen können in der Regel inner­halb von 14 Tagen widerrufen werden.

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