Onlinekredite Meldung

Nur 30 Prozent der Anbieter von Onlinekrediten halten nach Erkenntnissen der EU-Kommission alle verbraucherrechtlichen Vorschriften ein. Kunden, die einen Kreditvertrag im Internet schließen wollen, bekommen oft irreführende und unvollständige Angaben darüber, wie viel der Kredit kostet, wie lange der Vertrag läuft, wie hoch der effektive Jahreszins ist und ob Abschlussgebühren anfallen.

Die EU-Kommission in Brüssel hat zusammen mit den nationalen Aufsichtsbehörden 562 Websites in allen 27 EU-Mitgliedsländern sowie in Norwegen und Island überprüft. In Deutschland wurden 26 Internetseiten begutachtet. Auf 20 der deutschen Seiten fanden die Prüfer Mängel. Welche Portale das sind, erfahren die Kunden nicht.

Tipp: Zahlen Sie keine Gebühren vor Abschluss der Vereinbarung an den Anbieter. Prüfen Sie den Vertrag genau, oft sind zum Beispiel Kreditversicherungen obligatorisch enthalten. Die brauchen Sie allenfalls bei hohen Kreditsummen.

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