Onlinebetrug Meldung

Steuerzahler erhalten derzeit verseuchte E-Mails unter dem Namen von Steuerbehörden. Die sollten sie schnell löschen.

Warnung. Unbekannte verschicken derzeit massenweise virenverseuchte Mails, die aussehen, als kämen sie von der Finanzverwaltung. Davor warnen zum Beispiel die Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz, das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern, die Oberfinanzdirektion Karlsruhe und das Bayrische Landesamt für Steuern.

Gefahr. Die Betrüger fordern die Empfänger der gefälschten Mails auf, die angehängte PDF-Datei zu öffnen. Der Anhang soll angeblich als verschlüsselte Datei den Einkommensteuerbescheid im Rahmen des elektronischen Steuererklärungsverfahrens Elster enthalten. Die Gefahr ist folgende: Mit dem Öffnen der angehängten Datei können Viren auf den Rechner eingeschleust werden.

Erkennungszeichen. Die Betrüger geben in der Mail vor, es handele sich um eine automatisch erzeugte E-Mail der Finanzverwaltung. Sie schreiben „Mit freundlichen Grüßen Ihr Finanzamt/Ihre Steuerverwaltung www.elster.de.“ Der Absender der Mails ist jedoch nicht die Finanzverwaltung oder das Finanzamt. Unter „Von“ (ganz oben im Adressfeld über der Mail) stehen unterschiedliche Bezeichnungen, zum Beispiel peter@live.com.

Tipp: Bevor Sie den Anhang einer E-Mail öffnen, sollten Sie sich fragen: Ist eine Mail vom Finanzamt plausibel? Selbst wenn die E-Mail-Adresse des Absenders auf „...@elster.de“ endet, wie bei der Finanzverwaltung möglich, ist das noch keine Gewähr dafür, dass die Nachricht wirklich von der Finanzverwaltung kommt. Bedenken Sie: Ihren Steuerbescheid erhalten Sie niemals als Anhang einer E-Mail. Die Behörde informiert Sie allenfalls per E-Mail, dass Ihr Steuerbescheid zum Abruf bereitsteht. In Zweifelsfällen sollten Sie vor dem Öffnen mit dem Absender Kontakt aufnehmen, zum Beispiel per Telefon.

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