Bestätigt ein Onlinehändler eine Kundenbestellung mit einer automatischen Mitteilung, kann er sich später nicht darauf herausreden, dass die automatische Antwort den Kauf nicht perfekt gemacht hätte. Das hat das Landgericht Köln entschieden.

Ein Kunde hatte online bestellt und eine Meldung vom Händlercomputer bekommen: Der Auftrag werde bald ausgeführt (Az. 9 S 289/02).

Aus der Pflicht sind Händler nur, wenn aus der Antwort klar wird, dass der Auftrag noch nicht angenommen ist.

Dieser Artikel ist hilfreich. 514 Nutzer finden das hilfreich.