Das Bundes­kartell­amt stärkt alternativen Onlinebezahl­diensten wie der „Sofort­über­weisung“ von der Sofort GmbH im Streit mit etablierten Banken den Rücken. Die Behörde hat einen Passus in den von Banken und Sparkassen verwendeten Bedingungen für rechts­widrig erklärt. Diesem zufolge dürfen Kunden Pin und Tan für das Online­banking nur auf der Seite der Bank eingeben, nicht bei alternativen Bezahl­diensten.

Die Bundes­behörde entschied: Die Regel stelle eine unzu­lässige Behin­derung der Alternativ­angebote dar und sei rechts­widrig. Banken und Sparkassen müssen nun Bedingungen entwickeln, die es ermöglichen solche Angebote zu nutzen.

Im Jahr 2015 sah das Land­gericht Frank­furt am Main noch „erhebliche Risiken für die Daten­sicherheit“. Bei Zahlung per Sofort­über­weisung gibt ein Kunde seine Bank­daten auf der Seite der Sofort GmbH ein und schließt die Über­weisung mit Tan ab.

Tipp: Vor- und Nachteile der sieben häufigsten Bezahl­systeme zeigt unser Test Online bezahlen.

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