Tipp­fehler: Geld zurück­holen

Tipp­fehler und Zahlendreher gehen zulasten des Kunden. Seit vergangenem Jahr sind Banken nicht mehr verpflichtet, Empfänger­name und Konto­nummer abzugleichen – auch nicht bei Über­weisungen auf Papier.

Achtung: Zahlendreher passieren oft schon, wenn zum Beispiel ein Bekannter seine Konto­nummer telefo­nisch durch­gibt und sich dabei eine Verwechs­lung einschleicht.

Wer den Fehler rasch bemerkt, kann oft noch alles rück­gängig machen. Viele Banken bieten auf der Internetseite einen Button dafür. Denn eine Über­weisung, die der Kunde beispiels­weise abends in den PC tippt, wird nicht sofort erledigt, sondern landet zunächst im elektronischen Brief­kasten der Bank. Ausgeführt wird sie am nächsten Vormittag.

Doch sobald das Geld auf dem falschen Konto liegt, ist nichts mehr zu machen. Dann kann die Bank aber die Fremd­bank kontaktieren, damit sie ihren Kunden bittet, das Geld zurück­zuzahlen. Dazu ist der Empfänger verpflichtet. Weigert er sich dennoch, bleibt aber nichts anderes, als die Rück­zahlung einzuklagen.

Tipp: Wer häufiger an denselben Empfänger über­weist, kann sich Auftrags­vorlagen anlegen. Das hilft, Zahlendreher zu vermeiden. Kontrollieren Sie trotzdem die fest­gelegte Konto­nummer. Denn ein Hacker könnte sie verändert haben.

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