Tipps

...für alle Fälle:

  • Sicherheit. Wenn Ihnen Sicherheit vor Online-Diebstahl wirklich wichtig ist, bleibt nur HBCI- oder FinTS-Banking mit Codekarte und modernem Lesegerät mit eigener Tastatur für die Geheimnummer. Nicht alle Banken jedoch bieten diese Variante des Onlinebanking an.

...fürs Pin/Tan-Verfahren:

Wenn Sie trotz aller Risiken beim Pin/Tan-Verfahren bleiben wollen, sind zumindest eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Zwar ist das Onlinebanking als solches weitgehend sicher und die https://-Verschlüsselung nicht mit vertretbarem Aufwand zu knacken. Ihr Computer jedoch ist es wahrscheinlich nicht. Hacker können Pins und Tans abfangen, bevor sie verschlüsselt werden. Die folgenden Tipps führen auch nicht zu absoluter Sicherheit. Sie verringern aber das Risiko, Opfer eines Online-Diebstahls zu werden.

  • Sicherheitseinstellungen. Stellen Sie Ihren Internet-Browser zumindest auf mittlere Sicherheit ein. Lassen Sie ActiveX- und Java-Programme allenfalls nach ausdrücklicher Erlaubnis im Einzelfall ausführen.
  • Browser. Verwenden Sie fürs Online-Banking besser einen der seltener genutzten Browser wie Firefox, Mozilla oder Opera. Diese Programme haben auch immer wieder Sicherheitslücken. Die meisten Hacker konzentrieren sich jedoch darauf, Sicherheitslücken im mit Abstand meist genutzten Microsoft Internet Explorer zu entdecken und auszunutzen.
  • Aktualisierung. Überprüfen Sie zumindest monatlich, ob Ihr Betriebssystem und Ihr Browser noch auf dem aktuellen Stand sind. Windows, der Internet Explorer und weitere Microsoft-Programme lassen sich über windowsupdate.microsoft.com. auf den neuesten Stand bringen. Andere Software bietet in der Regel einen Menüpunkt zum Starten der Aktualisierung übers Internet. Aktualisieren Sie das betreffende Programm unbedingt sofort, wenn der Anbieter zu einem Update rät, um eine Sicherheitslücke zu schließen.
  • Virenschutz. Installieren Sie unbedingt ein Virenschutzprogramm und aktualisieren Sie es mindestens einmal in der Woche. Aktualisieren Sie es sofort, wenn im Internet Berichte über neue Viren oder Trojaner auftauchen. Surfen Sie nie ohne Virenschutz. Lassen Sie das Programm zusätzlich regelmäßig nach frischer Aktualisierung Ihren Computer vollständig auf Viren und andere Schadprogramme prüfen. test.de hält für Sie test-Ergebnisse zu Antivirusprogrammen und Firewalls bereit.
  • Firewall. Zusätzliche Sicherheit bringt Ihnen eine so genannte Firewall. Bei korrekter Installation und Einstellung kann sie unberechtige Datenübertragung - etwa durch eingeschleuste Trojaner - blockieren.
  • E-Mails. Klicken Sie niemals Datei-Anhänge von E-Mails an, deren Absender Sie nicht kennen.
  • Bankverbindung. Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder auf bankfremden Seiten, die angeblich zu Ihrem Onlinebanking führen. Geben Sie die Adresse Ihrer Bank stets selbst ein. Prüfen Sie vor Eingabe von Pin und Tans durch Klick auf das Schloss-Symbol unten rechts in der Leiste Ihres Browserfensters, ob Sie auch wirklich mit der Bank verbunden sind und die Daten korrekt verschlüsselt werden. Geben Sie auf gar keinen Fall Pin oder Tans ein, wenn das Schloss-Symbol fehlt und in der Adressleiste oben im Browser eine Adresse mit http://... statt https://... angezeigt wird.
  • Fremde Computer. Geben Sie Pin und Tans nur von vertrauenswürdigen Rechnern aus ein. Vor allem öffentliche Rechner bergen Risiken. Der Inhaber des Rechners oder die Netzwerkadministratoren können Trojaner oder andere Spionage-Programme installiert haben, um ihre Daten abzufangen. Außerdem können fremde Rechner selbstverständlich mit Viren oder Trojanern infiziert sein, ohne dass der Besitzer es gemerkt hat.
  • Information. Beachten Sie Sicherheitshinweise auf der Internetseite Ihrer Bank. Weitere Informationen zur aktuellen Sicherheitslage liefern unter anderem www.bsi-fuer-buerger.de, www.sicher-im-netz.de und www.heise.de/security.

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