Onlinebanking Meldung

Etwas ­umständlich, aber sehr sicher: Die Datenverschlüsselung mittels HBCI. Notwendig sind Kartenlesegerät und Chipkarte.

Nach der Advance Bank hängt nun auch die Dresdner Bank das Verschlüsselungssystem für das Onlinebanking mit Chipkarte und Kartenleser (HBCI) ab. „Viele wollen Onlinebanking sowohl von zu Hause als auch vom Büro erledigen. Aufgrund der Hardware ist das aber problematisch“, begründet der Sprecher der Dresdner Bank, Karl-Friedrich Brenner, die Abkehr.

Sicherheitsbewusste Kunden reagieren verärgert, besonders wenn sie gerade 25 Euro in die Ausstattung investierten. Brenner erklärte gegenüber Finanztest, die Bank werde sich in solchen Fällen kulant zeigen.

Anderswo scheinen Kunden mit HBCI zufrieden zu sein. Kreditinstitute wie die Commerzbank oder die SEB Bank melden stolz, dass dort Hunderttausende das System nutzen.

Bei der Dresdner Bank wird man nun auf die verbreitete Alternative zurückgreifen: Das Verfahren mit Pin- und Tan-Nummern und dem Datenversand mittels so genannter SSL-Verschlüsselung. Das gilt als vergleichbar sicher, aber nur wenn Kunden dabei einige ­Regeln beachten. So ist es nicht ratsam, sich von unbekannten Computern zum Banking einzuloggen, der Einsatz von Virenscannern auf dem heimischen Rechner ist geboten. Besonders aufpassen müssen Nutzer bei der Installation von Software unbekannter Herkunft.

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