Tipps

So surfen Sie sicher

  • Nur ein Fenster. Arbeiten Sie beim Onlinebanking nur mit einem Browser. Schließen Sie vorher alle anderen Browserfenster. So können Sie mögliche Umleitungen und Pop-Up-Fenster am besten erkennen.
  • Manuell eingeben. Geben Sie die Webadresse Ihrer Bank über die Tastatur ein. Klicken Sie nicht auf E-Mails oder unbekannte Links in der Favoriten-Sammlung Ihres Browsers. Grund: Die Favoriten-Sammlung in Ihrem Browser kann durch Computerviren und Schadprogramme verändert werden.
  • Adresse prüfen. Achten Sie beim Onlinebanking auf die Adressleiste Ihres Browsers. Vergleichen Sie die angezeigte Internetadresse (URL) mit der Ihrer Bank. Seiten wie „http://meine.deutsche-banks.com“ und „http://www.serverbackup03.com/“ sind Fälschungen.
  • Verschlüsselung prüfen. Übertragen Sie Kontodaten nur verschlüsselt. Sichere Verbindungen beginnen mit dem Kürzel „https“. In der Adressliste steht dann etwa: „https://direkt.postbank.de“, „https://meine.deutsche-bank.de“ oder „https://homebanking.sskm.de/“. In der Statuszeile – unten rechts im Browser – erscheint ein kleines Vorhängeschloss.
  • Seitenzertifikat prüfen. Auch das Seitenzertifikat zeigt, ob Sie die echte Seite der Bank vor sich haben. Positionieren Sie den Mauszeiger über der Seite und klicken Sie die rechte Maustaste an. Wählen Sie im folgenden Menü Eigenschaften. Das Seitenzertifikat zeigt den Urheber der Seite: Hier muss dann zum Beispiel „direkt.postbank.de“, „meine.deutsche-bank.de“ oder „homebanking.sskm.de“ (Stadtsparkasse München) stehen. Die Verbindung wird mit SSL 3.0, RC4 und 128 Bit verschlüsselt. Das Seitenzertifikat kann derzeit nicht gefälscht werden.
  • PIN und TAN trennen. Geben Sie niemals PIN (persönliche Geheimnummer) und TAN (Transaktionsnummer) gleichzeitig auf einer Formularseite ein. Die Banken trennen die Eingabe von PIN und TAN stets voneinander. Die PIN wird nur beim Log-In abgefragt. Die TAN bei Buchungen und beim Ändern von persönlichen Daten.

So retten Sie Ihr Geld

  • PIN ändern. Wenn Sie Bankdaten versehentlich auf einer fremden Internetseite eingegeben haben, müssen Sie sehr schnell reagieren. Surfen Sie unverzüglich zu Ihrer Bank und ändern Sie Ihre PIN (persönliche Geheimzahl). Loggen Sie sich dazu über die sichere Startseite Ihrer Bank ein. Die neue PIN verhindert den Zugriff durch Dritte. Wenn Ihnen die Betrüger zuvorkommen, können sie ihrerseits die PIN ändern. Sollte Ihre PIN nicht mehr funktionieren, lassen Sie Ihr Konto sofort sperren.
  • Konto sperren. Wählen Sie die Hotline Ihrer Bank und lassen Sie Ihr Konto sperren. Hier die Hotlines der aktuell betroffenen Banken:
    Commerzbank Tel: 0 180 3 / 10 20 60 (9 ct/min)
    Postbank Tel: 0 800 / 100 89 06 (kostenlos)
    Deutsche Bank Tel: 0 800 / 8 128 128 (kostenlos)
    Stadtsparkasse München Tel: 0 89 / 21 67 - 0
    Notieren Sie sich die Hotline Ihrer Bank und bewahren Sie die Nummer stets griffbereit auf.
  • Konto regelmäßig prüfen. Prüfen Sie Ihr Konto regelmäßig auf verdächtige Zahlungen. Kontrollieren Sie den Kontoauszug oder fragen Sie die Buchungen online ab. Buchungen, die mit gestohlenen Daten veranlasst wurden, können möglicherweise storniert werden. Fragen Sie bei Ihrer Bank nach.

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