Onlinebanking kann sehr teuer werden. Denn anders als bei schriftlichen Überweisungen oder beim Gebrauch des Terminals in der Filiale muss ein Kreditinstitut bei Onlineüberweisungen nicht den Namen und die Kontonummer des Adressaten vergleichen. Beim beleglosen Zahlungsverkehr ist allein der Onlinekunde für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Kontonummer verantwortlich.

Das haben die Richter des Landgerichts Berlin entschieden (Az. 57 S 116/00). Wer beim Onlinebanking also eine falsche Kontonummer eingibt, sodass das Geld auf einem fremden Girokonto landet, hat Pech gehabt.

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