Eine Bank muss nicht dafür einstehen, wenn ihr Kunde auf gefälschten Internetseiten mehrere Transaktionsnummern (Tan) für sein Onlinekonto eingibt und so Betrügern den Zugriff ermöglicht. Das hat der Bundesgerichtshof festgestellt (Az. XI ZR 96/11). Ein Kunde der Sparda-Bank West muss den Verlust von 5 000 Euro selbst tragen.

Der Mann glaubte, die Tan auf der Internetseite seiner Bank einzugeben. Es stellte sich später heraus, dass ein Schadprogramm ihn auf eine gefälschte Seite geführt hatte. Vor solchen Betrügereien hatte die Bank zuvor gewarnt.

Tipp: Ihre Bank wird Sie nie auffordern, mehr als eine Tan einzugeben. Begrenzen Sie das Risiko durch ein Limit für den Überweisungsbetrag.

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