FinTS/HBCI: Auftrag verschlüsselt zur Bank

Onlinebanking Test

Anmelden. Der Kunde muss sich von der Bank ein Programm, eine Chipkarte und einen Chipkartenleser besorgen. Das Lesegerät hat einen Prozessor, eine Tastatur und ein Display.

Verfahren. FinTS steht für Finanztransaktionsservice und ist die Weiterentwicklung von HBCI (Homebanking Computer Interface). Der Kunde installiert das Programm auf seinem Computer und schließt den Chipkartenleser an, meist ganz einfach mit einer USB-Steckverbindung. Er gibt seine Auftragsdaten am Computer ein. Für die Autorisierung steckt er die Chipkarte in den Kartenleser, gibt die Geheimnummer (Pin) zur Karte am Lesegerät ein und aktiviert die Karte dadurch. Der Kartenchip verschlüsselt daraufhin den Auftrag und versieht ihn mit einer elektronischen Signatur. Dieses Datenpaket wird zur Bank geschickt.

Besonderheit. Der Kunde kann nur an dem Computer Onlinebanking machen, auf dem er das FinTS-Programm installiert hat. Die Lesegeräte mancher Banken erzeugen eine Transaktionsnummer (Tan). Der Kunde bestätigt damit den Bankauftrag. Das ist genauso sicher, wie die elektronische Signatur.

Kosten. Chipkarte 0 bis 15 Euro, Software ab 10 Euro, Lesegerät je nach Version 0 bis 98 Euro.

Sicherheit. Sehr sicher, weil das Gerät vor Schadprogrammen sicher ist und der Auftrag darin aufwendig verschlüsselt wird.

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