ChipTan: Mit der Girocard zur Trans­aktions­nummer

Online­banking Test

Anmeldung. Der Kunde muss seine Girocard (früher ec-Karte) für das Verfahren registrieren lassen und er muss bei seiner Bank ein Gerät anfordern, den Tan-Generator. Der ist etwa so groß wie ein kleiner Taschen­rechner und hat Display, Tastatur und einen Einschub­schlitz für die Girocard.

Verfahren. Der Kunde gibt wie gewohnt am Bild­schirm seines Computers die Daten für seine Über­weisung ein und drückt auf „weiter“. Darauf­hin schickt die Bank auf den Rechner des Kunden einen Kode. Der Kunde schiebt nun die Girocard in den kleinen Generator, gibt den Kode ein und außerdem erneut Empfänger­konto­nummer und Betrag. Danach erscheint auf dem Display eine Trans­aktions­nummer (Tan). Mit dieser Tan bestätigt der Kunde seinen Auftrag am Computer. Die Tan ist zeitlich begrenzt.

Besonderheit. Die meisten Geräte haben zusätzlich optische Sensoren auf der Rück­seite. Statt des Zahlenkodes erscheint auf dem Bild­schirm eine schwarz-weiß blinkende Grafik (Flickercode). Der Kunde hält den Tan-Generator davor und bekommt nach Bestätigung der Auftrags­daten die Tan auf das Display des Geräts über­mittelt.

Kosten. Für das Gerät 0 bis 15 Euro, Versand kostet meist extra.

Sicherheit. Sehr hoch, weil die Tan nur für den Auftrag erzeugt wird und außerdem zwei voneinander unabhängige Über­tragungs­wege verwendet werden: Internet und Tan-Generator.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1158 Nutzer finden das hilfreich.