Sons­tige Bezahl­systeme: Elektronische Geldbörse oder Sparkasse

Amazon Payments. Der Versand­handel-Riese Amazon bietet wie Paypal eine elektronische Geldbörse (E-Wallet) an. Statt bei verschiedenen Händ­lern seine Konto­daten hinterlassen zu müssen, reicht es, sich bei Amazon zu registrieren. Mit einem Klick auf „Bezahlen über Amazon“ beim Onlineshop der Wahl wird der Kauf über die bei Amazon hinterlegten Konto­daten abge­wickelt. Der Händler kann die Ware gleich verschi­cken, weil sie in dem Moment als bezahlt gilt. Nachteil: Amazon Payments ist wie jede E-Wallet Vertrauens­sache. Die eigenen Daten liegen bei einem amerikanischen Unternehmen.

Giropay. Ein Über­weisungs­system für Kunden von Sparkassen und verschiedener teilnehmender Banken. Zum Bezahlen beim Onlinehändler wird der Käufer auf das Online­banking-Portal seiner Bank umge­leitet. Er über­weist wie üblich mit seinen Konto­daten und schließt die Über­weisung mit Tan ab. Im Unterschied zur üblichen Vorkasse wartet der Händler mit dem Versenden nicht darauf, dass das Geld tatsäch­lich bei ihm eingeht. Giropay garan­tiert ihm nämlich die Zahlung – und er kann direkt versenden. Die Bezahl­daten bleiben bei der Bank oder Sparkasse, anders als zum Beispiel bei dem Bezahl­system Sofort­über­weisung.de.

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