Online bezahlen 30 Onlineshops im Check

16.11.2015

Jeder zweite Deutsche kauft inzwischen regel­mäßig im Internet ein. Finanztest hat die Bezahl­verfahren bei 30 Onlineshops untersucht, darunter Amazon, H&M und die Deutsche Bahn.

Online bezahlen Alle Testergebnisse für Online-Bezahlsysteme 12/2015

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Inhalt
Liste der 30 getesteten Produkte
Online-Bezahlsysteme 12/2015
  • Alternate (Elektronik)
  • Amazon (Verschiedene Branchen)
  • Amorelie (Erotik)
  • Apple (Elektronik)
  • Baur Versand (Verschiedene Branchen)
  • Blume 2000 (Blumen)
  • Bonprix (Bekleidung, Schuhe)
  • Borussia Dortmund (Fanartikel)
  • Conrad Electronic (Elektronik)
  • Cyberport (Elektronik)
  • Deutsche Bahn (Verkehr)
  • DocMorris (Apotheke)
  • Douglas (Parfümerie)
  • Druckerzubehoer.de (Bürobedarf)
  • FC Bayern München (Fanartikel)
  • Globetrotter (Outdoor)
  • H&M (Bekleidung, Schuhe)
  • Hagebaumarkt (Baumarkt)
  • Heine (Bekleidung, Schuhe)
  • Ikea (Möbel)
  • Medimops (Medien)
  • Mister Spex (Optiker)
  • Musikhaus Thomann (Hobby)
  • MyToys (Spielwaren, Baby)
  • Notebooksbilliger.de (Elektronik)
  • Otto (Verschiedene Branchen)
  • SportScheck (Sportartikel)
  • Tchibo (Verschiedene Branchen)
  • Zalando (Bekleidung, Schuhe)
  • Zooplus (Tierbedarf)

Versteckte Kosten über­all

Ist es wirk­lich so einfach, online einzukaufen, und sind die Zusatz­kosten immer trans­parent? Die Finanztest-Experten haben nicht nur die Allgemeinen Geschäfts­bedingungen der getesteten Onlineshops auf Fehler durch­forstet, sondern das Ganze auch praktisch ausprobiert: Welche Probleme hat die rüstige Rentnerin, die den Umgang mit dem Computer erst lernen musste, beim Onlinekauf? Was erlebt die junge Frau, die mit dem Internet aufgewachsen ist?

[Update 26.03.21] Zusatz­gebühren für Zahlungs­dienst­leister erlaubt

Händler dürfen für Zahlungen per Paypal und Sofort­über­weisung zusätzliche Gebühren von Kunden verlangen. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Onlineshops dürfen Zahlungsgebühr verlangen). Es muss aber mindestens einen kostenlosen Bezahlweg geben.

Besser nicht im Voraus bezahlen

Die Deutschen zahlen am liebsten per Rechnung und das hat auch einen Grund: Diese Zahlungs­weise ist für den Kunden die einfachste und sicherste. Doch nur ein Drittel der untersuchten Shops bietet diese Möglich­keit uneinge­schränkt an. Zahlungen per Vorkasse sollte der Kunde dagegen vermeiden: Bei Problemen ist es schwer, das Geld zurück zu holen. Im Zweifels­fall ist es verloren.

Audio-Slide­show – so kaufen Alt und Jung

Elektronische Geldbörse

Immer beliebter: Die sogenannten E-Wallets. Bei Bezahl­dienst­leistern wie Paypal muss der Kunde seine Konto­daten nicht mehr an jeden Händler weitergeben und kann außerdem auf schnel­lere Lieferung hoffen, weil damit gekaufte Ware als sofort bezahlt gilt. Allerdings bleibt unklar, was der Bezahl­dienst­leister mit den Kunden­daten anstellt. Für Vorsichtige nicht empfehlens­wert.

Das bietet der Test

Die Finanztest-Tabelle zeigt für die 30 untersuchten Onlineshops

  • welche Bezahlarten möglich sind: Von Nach­nahme bis Paypal, von Vorkasse bis Ratenkauf, Kreditkarte oder Bank­einzug
  • ob zusätzliche Kosten anfallen, etwa für Versand oder Kreditkarten­einsatz
  • ob Sie bestellen können, ohne sich zu registrieren.

Unsere Grafik zeigt die sieben häufigsten Bezahlarten mit Erklärungen zu ihren jeweiligen Vor- und Nach­teilen. Außerdem erklären wir, wie die Bezahl­verfahren Amazon Payments und Giropay funk­tionieren.

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