Online-Überweisungen zwischen zwei Kunden derselben Bank kann das Kreditinstitut nachträglich rückgängig machen. Das entschied das Oberlandesgericht Koblenz (Az. 7 U 152/03).

Die Richter urteilten, dass die Überweisungen unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen. Weil Online-Überweisungen innerhalb einer Bank ohne ihr Zutun automatisch abgewickelt werden, darf sie diese auch rückwirkend beanstanden. Das gilt sogar, wenn der Betrag bereits auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben war.

In diesem Fall hatte eine Firma, die bei derselben Bank ihr Girokonto hatte, auf das Konto des Klägers online knapp 16 000 Euro überwiesen. Obwohl der Betrag sofort gutgeschrieben wurde, stornierte die Bank die Überweisung später. Das OLG ließ Revision gegen das Urteil zu.

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