Digitale Telefone

Jeder telefoniert. Fast täglich. Egal, ob fest oder mobil, die Handlung ist meist die gleiche: Abheben, wählen und in den Apparat sprechen. Online telefonieren wäre nicht tauglich für die Masse, wenn Hersteller und Anbieter mit diesen Gewohnheiten brechen würden. Also gibt es ganz normale Telefone oder Boxen, an die Nutzer ihre analogen Geräte anschließen können. test.de hat sich zwei Apparate genauer angehört.

Zwei Geräte, zwei Konzepte

Fritz!Box Fon

Das BudgeTone BT-101 ist ein reines Internet-Telefon, das über einen vorhandenen DSL-Router mit dem Netz verbunden wird. Die Fritz!Box Fon dagegen vereint DSL-Router, IP-Analog-Telefonadapter und Telefonanlage in einem Gehäuse. Neben dem PC kann man zwei „normale“ Analogtelefone anschließen und damit sowohl über das Internet als auch über einen Analog- oder ISDN-Anschluss telefonieren.

Nix für Anfänger

Die Geräte zu konfigurieren, ist für Anfänger nicht eben einfach. Einige Anbieter liefern sie schon konfiguriert aus. Beim BT-101 kann es trotzdem kompliziert werden, wenn auch noch Änderungen an den Einstellungen des DSL-Routers erforderlich sind. Nichts für blutige Laien.

Gelegentliche Abstürze

BudgeTone BT-101

Die Übertragungsqualität ist bei beiden Geräten gut. Nur wenn die DSL-Leitung gleichzeitig durch Uploads vom PC belastet ist, kommt es zu lästigen Knacksern. Beim BT-101 gab es im Test allerdings gelegentliche „Abstürze“. Außerdem wird sein für ein IP-Telefon niedriger Preis durch Abstriche bei Design und Verarbeitung erkauft. Die Fritz!Box wird von einigen Anbietern mit einem neuen DSL-Vertrag sehr günstig angeboten, was sie zusätzlich interessant machen könnte.

Fazit

Beide Geräte werden über VoIP-Anbieter verkauft. Die Fritz!Box Fon von AVM - auch bei DSL-Anbietern erhältlich - kostet je nach Vertrag zwischen 0 und 100 Euro. Sie überzeugt in Handhabung und Zuverlässigkeit. Das IP-Telefon BudgeTone BT-101 von Grandstream kostet etwa 100 Euro. Es konnte im Test deutlich weniger Pluspunkte erzielen.

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