Ob für Bücher, Kleidung oder tech­nische Geräte – mehr als 20 Milliarden Euro haben die Bundes­bürger 2011 laut Bundes­verband des Deutschen Versand­handels beim Online­shopping ausgegeben. Nur für Speisen und Getränke gehen sie nach wie vor lieber in den Supermarkt: Von 500 deutschen Teilnehmern einer Umfrage der Markt­forscher von Nielsen will nicht einmal jeder zehnte in den nächsten Monaten Lebens­mittel im Netz einkaufen. Andere Nationen sind da aufgeschlossener: Gut jeder vierte der insgesamt 28 000 befragten Internetnutzer aus mehr als 50 Ländern kann sich das gut vorstellen. Mögliche Gründe für die deutsche Zurück­haltung: Die Läden hier­zulande sind abends lange geöffnet, die Filialdichte ist hoch. Auch mit den Preisen vom Discounter kann der Online­handel nicht mithalten. Und beim Einkauf im Netz fallen Versand­kosten an.

Tipp: Achten Sie darauf, bis zu welchem Bestell­wert Versand­kosten anfallen. Ein guter Onlinehändler sollte auch Informationen zum Beispiel zu Nähr­werten und Halt­barkeit der Lebens­mittel bieten.

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