Wer seine Bankgeschäfte übers Internet abwickelt, muss auf der Hut sein. Wird man Opfer eines Betrugs, ist der Schaden oft enorm: Bei durchschnittlich 4 000 Euro lag er im vergangenen Jahr, schätzt der Branchenverband Bitkom, Tendenz: steigend. Auch die Zahl der Betrugsfälle nimmt zu: 3 250 sollen es 2006 gewesen sein, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei läuft nur noch ein Teil der Fälle über relativ leicht durchschaubare gefälschte E-Mails mit betrügerischen Internet-Links. Zunehmend setzen die Betrüger auf Schadsoftware, die sich im PC einnistet und unbemerkt im Hintergrund Daten klaut oder Anfragen vom Internetbrowser heimlich auf gefälschte Websites umleitet. Darum ist es neben dem gebotenen Misstrauen gegenüber angeblichen E-Mails von Banken und Online-Shops auch wichtig, seinen PC vor Viren und Trojanern zu schützen: Virenschutzprogramm und Firewall sind Pflicht und müssen regelmäßig aktualisiert werden (siehe Test Internetsicherheit). Falls Sie dennoch verdächtige Abbuchungen entdecken: Sofort die Bank verständigen – vielleicht kann sie die Überweisung noch stoppen.

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