So genannte Spaßbieter kann es doch erwischen. Vorm Amtsgericht Bremen verlor ein Mann, der im Internet ein Auto ersteigert hatte, dann aber behauptete, sein Bruder habe versehentlich unter seinem Namen geboten. In dem Fall habe er fahrlässig sein Passwort verraten, meinten die Richter (Az. 16 C 168/05). Dem Verkäufer sprachen sie 30 Prozent Schadenersatz zu. Der Fall hätte aber anders laufen können, wenn der Bieter nicht auf seinen Bruder verwiesen hätte. Nach herrschender Rechtsprechung (OLG Köln, Az. 19 U 120/05) wäre ihm nichts passiert, wenn er behauptet hätte, da müsse wohl ein Hacker sein Passwort geklaut haben.

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