Sieben Fälle im Test

Um ihr fachliches Können zu prüfen, stellten wir Versendern verdeckt sieben Aufgaben.

Aufgabe 1. Apotheken­mit­arbeiter sollten Wechsel­wirkungen zwischen dem Nahrungs­ergän­zungs­mittel Magium K forte und den rezept­pflichtigen Mitteln Candes­artan und Spironolacton erkennen.

Aufgabe 2. Hinzuweisen war auf eine Wechsel­wirkung zwischen den Wirk­stoffen Atorva­statin und Amiodaron auf zwei verschiedenen Rezepten.

Aufgabe 3. Die Versender sollten eine doppelte Verordnung ähnlich wirkender Medikamente erkennen, da sonst Über­dosierungen drohen. Konkret ging es um zwei Schmerz­mittel (Diclofenac, Ibuprofen) und zwei Magen­schutz­mittel (Pantoprazol, Esomeprazol), die jeweils zur selben Arzneigruppe gehören und auf zwei Rezepten für dieselbe Person standen.

Aufgabe 4. Die Mitarbeiter sollten zu rezept­freien Schmerz­tabletten mit dem Wirk­stoff Diclofenac beraten.

Aufgabe 5. Gefragt war Beratung zu einem rezept­freien Ginkgo-Präparat bei zunehmender Vergess­lich­keit. Dabei war eine Wechsel­wirkung mit dem Blut­verdünner Marcumar zu beachten.

Aufgabe 6. Die Mitarbeiter sollten zu rezept­freien „Augen­vitaminen“ bei nach­lassender Sehkraft beraten.

Aufgabe 7. Versender sollten den Medikations­plan mit Arzneien eines Patienten aktualisieren und dabei auf Wechsel­wirkungen achten.

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