Ombudsfrau der privaten Banken Meldung

Vor dem Gang
zum Gericht können Kunden es ohne Kosten bei Ombudsfrau Gerda Müller
versuchen.

Kunden von privaten Banken, die Ärger mit einer Überweisung oder mit Kreditkartenbetrügern haben, können sich jetzt auch bei einer Ombudsfrau beschweren. Seit August verstärkt Gerda Müller die vier Ombudsmänner beim Bundesverband deutscher Banken (BdB). Müller war bis zu ihrer Pensionierung Vizepräsidentin des Bundesgerichtshofs.

Die Ombudsleute entscheiden im Streit zwischen Kunde und Bank verbindlich, wenn der Streitwert unter 5 000 Euro liegt. Während eines Schiedsverfahrens sind die Verjährungsfristen gehemmt. Die Schlichter werden allerdings nicht tätig, wenn in der Sache bereits ein Gerichtsverfahren läuft.

Nicht zuständig ist Gerda Müller für Kunden von genossenschaftlichen Banken wie Volks- und Raiffeisenbanken und öffentlichen Banken wie der Dekabank. Für sie gibt es wie für die Kunden von Sparkassen eigene Schlichter. Anders als bei den Privatbanken sind deren Entscheidungen aber nie verbindlich für die Bank.

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