Oil & Gas Invest AG Meldung

Ölerlöse hat OGI bisher kaum erwirt­schaftet.

Der Vertrieb einer neuen Anleihe, mit der die Oil & Gas AG (OGI) aus Frank­furt am Main Geld für Ölbohrungen in den USA gesammelt hat, ist im Mai über­raschend einge­stellt worden. Zuvor hatte die Finanz­aufsicht Bafin ein Nach­rangdarlehen der OGI gestoppt. Mehr dazu lesen Sie in unserer Meldung Ölquellen sprudeln bisher nicht.

Groß­aktionär Jürgen Wagentrotz, seit Mai wieder OGI-Vorstand, hatte hohe Zinsen garan­tiert. Ein OGI-Sprecher sagte: „Alle Zins- sowie Rück­zahlungen aus Nach­rangdarlehen und Unter­nehmens­anleihen werden bei Fälligkeit aus dem Eigen­kapital der OGI getilgt.“ Die Anleihe sei einge­stellt worden, weil die Finanzierung der Bohrungen über eine Anleihe zu zeit­aufwendig sei. Die OGI habe genug Eigen­kapital. Sie könne sofort Probebohrungen vornehmen und im zweiten Halb­jahr 2016 bereits Öl fördern.

Laut Prospekt der Anleihe wurden Erlöse aus der Ölför­derung bereits für Anfang 2016 erwartet. Geklappt hat das anscheinend nicht. Die OGI steht weiter auf unserer Warnliste Geldanlage.

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