Der Fonds grundbesitz-invest der Deutschen Bank verkauft 61 Immobilien auf einen Schlag und bekommt dafür 2 Milliarden Euro. Der Verkaufspreis liegt um 200 Millionen Euro höher als der Buchwert der Immobilien und verspricht den Anlegern des offenen Immobilienfonds einen Gewinn.

Um Spekulanten fernzuhalten, hat die Fondsgesellschaft DB Real Estate die Ausgabe neuer Anteile derzeit eingestellt. Sparpläne laufen aber weiter. Zurückgeben können Anleger ihre Fondsanteile jederzeit.

„Wir werden den Fonds wieder öffnen, sobald die Transaktion abgeschlossen ist“, sagt Tim Oliver Ambrosius von DB Real Estate. „Das wird voraussichtlich Ende des 1. Quartals 2007 sein.“

Die 61 Immobilien sind vor allem aus Deutschland. Nach dem Verkauf beträgt der Deutschland-Anteil des Fonds noch 14 Prozent, in Großbritannien werden 36 Prozent des Fondsvermögens investiert sein, in Frankreich und Spanien 21 und 16 Prozent. In der Folge soll der Fonds in „grundbesitz-europa“ umbenannt werden. Das wird wohl Mitte 2007 geschehen.

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