Leere Liegestühle, leere Hotels – für die Tourismusbranche bringt Corona starke Einbußen.

Leere Hotels, geschlossene Shopping Malls, gesperrte Bars. Der Corona-Lock­down hat vor allem Einzel­handel und Gastronomie in Mitleidenschaft gezogen. Inzwischen stehen die Zeichen wieder auf Lockerung, doch die Corona-Krise wird nach­wirken. Auch die Vermieter der Immobilien sind betroffen – offene Immobilienfonds zum Beispiel. Die Stiftung Warentest hat ergründet, wie die Fondsanbieter mit der Krise umgehen und erklärt, mit welchen Folgen Anleger rechnen müssen.

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TestOffene Immobilienfonds23.05.2020
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Drohen wieder Fonds-Schließungen?

Offene Immobilienfonds sind bei Anlegern beliebt. Rund zehn Milliarden Euro haben sie allein im vergangenen Jahr dort angelegt – nicht selten in der Hoff­nung, ein paar Prozent Rendite für eine vergleichs­weise sichere Anlage zu erhalten. Tagesgeld und Festgeld bringen derzeit ja kaum etwas.

So sicher wie Tages­geld und Fest­geld sind die Fonds allerdings nicht. Jahre­lange stabile Erträge täuschen über mögliche Risiken hinweg, das hat schon die Finanz­krise gezeigt. Drohen auch jetzt wieder Schließungen wie damals, nach der Pleite von Lehman Brothers? Oder machen die Fonds wegen Corona gar Verluste?

Das bietet unser Special offene Immobilienfonds

Über­blick über die Fonds. Unser Special zeigt, wie sich die offenen Immobilienfonds in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben. Wir zeigen, wie groß die Fonds sind, wie viele Immobilien sie verwalten und wie sich die Immobilien auf Büros, Einzel­handel, Hotels und andere Nutzungs­arten verteilen. Die aktuelle Wert­entwick­lung können Sie in der großen Fondsdatenbank verfolgen.

Kosten. Wir zeigen, wie hoch die Kosten der Fonds sind und welche Posten für das Fonds­management und das Immobilienportfolio anfallen.

Einschät­zung. Im Text lesen Sie, wie die Manager der Fonds die Folgen der Krise einschätzen und welche Renditen sie in Zukunft erwarten.

Artikel als PDF. Wenn Sie das Special frei­schalten, erhalten Sie das PDF des Artikels aus Finanztest 6/2020. Darüber hinaus können Sie das PDF des Vorgänger-Tests von offenen Immobilienfonds herunter­laden. Er zeigt, wie die Fonds vor fünf Jahren aufgestellt waren (Finanztest 8/2015). Dieser Beitrag enthält auch einen Test zu den Anleger­informationen der Fonds.

Fonds in Auflösung. Wenn Sie einen offenen Immobilienfonds haben, der abge­wickelt wird, finden Sie weitere Informationen im Special Warum die Auflösung sich hinzieht.

Verpflichtende Halte­fristen sichern Liquidität

Nach den Erfahrungen aus der Finanz­krise hat der Gesetz­geber für offene Immobilienfonds neue Regeln für die Anteils­rück­gabe einge­führt. Damals hatten große Investoren hohe Beträge in den Fonds geparkt diese auf einen Schlag wieder abge­zogen, als die Börsen abstürzten.

So schnell konnten die Fonds ihre Immobilien jedoch nicht verkaufen, weshalb sie schließen mussten. Einige von ihnen für immer. Sie werden nun abge­wickelt. Heute gelten Halte­fristen, die das verhindern sollen. Bisher liegen die Neuzuflüsse noch um einiges über den Rück­gabewünschen, berichten die Anbieter. Auch die Rekord­zuflüsse der vergangenen Jahre sorgen für Liquidität.

Konjunkturdelle beein­trächtigt Immobilienmärkte

In den vergangenen Jahren boomte die Wirt­schaft, was sich auch an den Immobilienmärkten zeigte. Die Leerstände bei Büroimmobilien zum Beispiel waren vor Ausbruch der Krise auf einem Tief­stand – und das, obwohl gleich­zeitig viele neue Büro­gebäude gebaut wurden. Sollten Unternehmen wegen der trüben Konjunk­tur­aussichten Stellen abbauen, wird weniger Platz benötigt.

Möglicher­weise entwickelt sich auch Home Office zum Trend. Doch zunächst einmal sind wegen der Schließungen vor allem Hotels und Einzel­handels­immobilien betroffen. Viele Gewer­betreibende können zumindest vorüber­gehend ihre Miete nicht mehr bezahlen. Welche Fonds besonders viele Handels­flächen und Hotels im Portfolio haben und wie sie damit umgehen, lesen Sie, wenn Sie die Geschichte frei­schalten.

Nutzer­kommentare, die vor dem 19.05.2020 erschienen sind, beziehen sich auf den Vorgänger-Test.

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