Viele Besitzer von offenen Immobilienfonds bekommen derzeit Post von ihrer Bank. Obwohl ihre Fonds zurzeit nicht von den Gesellschaften zurückgenommen werden, unterbreiten ihnen fremde Kapitalgesellschaften Angebote. test.de rät, die Schreiben zu ignorieren.

Barabfindung für Fondsanteile

Viele Besitzer von offenen Immobilienfonds wunderten sich in den vergangenen Wochen über Schreiben ihrer Bank. Diese enthielten Angebote von Kapitalgesellschaften, ihre Fondsanteile gegen eine „Barabfindung“ zu übernehmen oder gegen Beteiligungen an anderen Unternehmen zu tauschen. Betroffen waren Anleger mehrerer Fonds wie CS Euroreal und KanAm Grundinvest.

Kein Grund zum Verkauf

Weder die Banken noch die Fondsgesellschaften haben mit dem Inhalt dieser Offerten etwas zu tun. Die Banken sind allerdings gesetzlich verpflichtet, die Angebote solcher fremden Anlagegesellschaften an Fondsinhaber weiterzuleiten. Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen und können die Angebote getrost ignorieren. Es gibt zurzeit keinen Grund, die Fondsanteile unbedingt loszuwerden. Und wenn ein Anleger kurzfristig dringend Bares braucht, hat er bei den meisten Fonds die Möglichkeit, sie über die Börse zu verkaufen.

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