Unser Rat zu Immobilienfonds

Sie können die offenen Immobilienfonds nach unterschiedlichen Kriterien auswählen. Eines ist die Wertentwicklung. Wer schon Fonds bei einer bestimmten Fondsgesellschaft hat, kann sich dort einen Immobilienfonds aussuchen und Depotgebühren sparen.

Weitere Auswahlkriterien sind:

Das Fondsvolumen und die Anzahl der Immobilien beschreiben die Größe des Fonds und in groben Zügen die Risikostreuung. Je größer der Fonds ist und je mehr Objekte er enthält, desto besser ist das Risiko verteilt. Investieren Sie in einen Fonds, der sich nicht auf einen einzigen Standort konzentriert. Auch ein kleiner Auslandsanteil ist ratsam.

Im Ausland gab es in der Vergangenheit höhere Renditen. Über die Risiken gehen die Meinungen auseinander. In London oder den USA war schon des Öfteren von einer Immobilienblase die Rede. Das Währungsrisiko in den Fonds ist dagegen weitgehend abgesichert.

Der Anteil der Immobilien am Gesamtbestand zeigt den Investitionsgrad. Je niedriger der Immobilienanteil, desto stärker ist die Abhängigkeit von der Zinsentwicklung und desto geringer ist der Inflationsschutz. Legen Sie Wert auf Inflationsschutz, investieren Sie nur in Fonds mit hohem Investitionsgrad. Interessieren Sie sich für einen Fonds mit hoher Liquidität, informieren Sie sich, ob das Geld bereits für Immobilienkäufe reserviert ist.

Achten Sie auf die Restlaufzeit der Mietverträge. Auslaufende Mietverträge müssen neu verhandelt werden. Je höher der Anteil der langfristig laufenden Mietverträge, desto besser.

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