Wo sich Anleger informieren können

Anlegern, die sich nach Lektüre der Informations­blätter nicht schlauer fühlen, kann geholfen werden. Im Internet finden sie alle wichtigen Fakten. Die Informationen folgen allerdings keinen gesetzlichen Vorgaben und sind deshalb von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich aufbereitet. Der erwünschte Quer­vergleich ist allenfalls bedingt möglich.

Daten­blätter (Facts­heets)

Die monatlich oder vierteljähr­lich aktualisierten Fonds­informationen bieten Angaben zu Immobilienbe­teiligungen, Nutzungs­art, regionaler Verteilung, Vermietungs­quote und Fremd­finanzierung. Je nach Fonds­gesell­schaft sind die Daten­blätter mehr oder weniger ausführ­lich. Für den Deka-Immobilien­Europa gibt es zum Beispiel neben dem Quartals­bericht auf rund 300 Seiten Informationen zu jeder einzelnen Fondsimmobilie.

Jahres­bericht

Der Jahres­bericht ist von Wirt­schafts­prüfern testiert. Anleger finden hier eine geprüfte Vermögens­über­sicht, Angaben zu Fonds­bestand, Renditen, Erträgen, Ausgaben und zu den Käufen und Verkäufen im Jahres­verlauf. Auch die Kosten, die für das Geschäfts­jahr tatsäch­lich aus dem Fonds­vermögen entnommen wurden, können sie hier ablesen.

Verkaufs­prospekt

Der ausführ­liche Verkaufs­prospekt ist für Laien harte Kost. Dort sind auf manchmal mehr als 80 Seiten die Anla­gebedingungen und Risiken äußerst ausführ­lich beschrieben. Wer in einen Immobilienfonds investieren will, sollte den Prospekt zumindest querlesen.

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