Unser Rat

  • Für den Mix. Offene Immobilienfonds eignen sich nach wie vor als Beimischung für ein breit gestreutes Depot – etwa wenn Sie gerne in Sach­werte investieren würden, aber zu wenig Geld für eine ganze Immobilie haben. Nach der Krise hat sich die Lage wieder stabilisiert, auch wegen neuer Kündigungs­regeln.
  • Gute Rendite. In den vergangenen fünf Jahren hat der Fonds Wert­grund Wohn­select am besten abge­schnitten, siehe Fonds im Porträt. Der Fonds investiert fast nur in Wohn­immobilien. Er nimmt vorüber­gehend aber kein neues Geld mehr an. Bei den Fonds mit Schwer­punkt auf Gewerbeimmobilien liegt der Grund­besitz Europa vor dem Haus­invest und dem UniImmoDeutsch­land.
  • Günstig kaufen. Wenn Sie die Fonds bei der Haus­bank kaufen, zahlen Sie meist Ausgabe­aufschläge von 5 oder 5,25 Prozent. Bei Renditen zwischen 2 und 3 Prozent ist das zu viel. Können Sie auf Beratung verzichten, kommen Sie im Internet bei Online­banken oder Vermitt­lern güns­tiger ans Ziel. Oder Sie geben bei Ihrer Bank eine Börse­norder auf. Am Börsen­platz Hamburg werden offene Immobilienfonds rege gehandelt. Setzen Sie ein Kurs­limit. Auch der Verkauf über die Börse ist möglich.
  • Länger­fristiges Investment. Wenn Sie jetzt einsteigen, kommen Sie frühestens in zwei Jahren an Ihr Geld – es sei denn, Sie verkaufen Ihre Anteile über die Börse. Suchen Sie einen Tages­geld­ersatz, sind Sie hier falsch.

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