Tipps

  • Qualitätsprüfung. Haben Sie bereits Anteile an offenen Immobilienfonds, sollten Sie diese nur behalten, wenn die Qualität stimmt. Die beiden Spitzenreiter CS Euroreal und SEB ImmoInvest etwa haben nicht nur über fünf Jahre eine ansprechende Rendite erzielt, sondern auch im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet. Bei Fonds mit niedriger Bewertung oder schlechten Ergebnissen im vergangenen Jahr sollten Sie dagegen einen Verkauf erwägen.
  • Zielgruppe. Ein Investment in offene Immo­bilienfonds verspricht eine sichere, inflations­geschützte und steuergünstige Geldanlage. Die Renditen der Fonds können allerdings schwanken, auch Verluste sind nicht ausgeschlossen. Vor Inflation ist nur der Teil des Gelds geschützt, der tatsächlich in Gebäude fließt. Die Liquiditätsreserve, die oft in Zinspapieren steckt, ist es nicht. Ähnlich ist es mit den Erträgen. Steuerfrei sind nur Gewin­ne aus der Immobilie. Das sind je nach Fonds 30 bis 70 Prozent der Rendite. Miet- und Zinseinnahmen sind dagegen steuerpflichtig. Kaufen Sie offene Immobilienfonds zudem nur, wenn Sie eine langfristige Geldanlage suchen.
  • Kaufquelle. Die Ausgabeaufschläge der Fonds liegen meist über 5 Prozent und sind im Verhältnis zur Rendite hoch. Direktbanken und Fondsvermittler bieten Rabatte.

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