Offene Immobilienfonds Meldung

Offene Immobilienfonds haben viel Kredit verspielt. Fast ein Dutzend Fonds werden aufgelöst, weil sie in der Krise nicht flüssig waren. Die besten offenen Immobilienfonds kamen heil durch die Krise und brachten Renditen bis zu 3 Prozent pro Jahr. Vor allem der Grund­besitz Europa (RREEF), Haus­Invest (Commerz­real) und Deka-ImmobilienGlobal haben sich ordentlich geschlagen. Die Finanztest-Tabelle nennt offene Immobilienfonds mit positiver Rendite.

Gute Ergän­zung für ein breit gemischtes Portfolio

Solide offene Immobilienfonds eignen sich zur Ergän­zung eines breit gemischten Vermögens. Sie ermöglichen es Anlegern, sich an Gewerbeimmobilien wie Büro­gebäuden, Shoppingcentern oder Hotels zu beteiligen, ohne sich zu lange zu binden.

Neuanleger müssen Anteile mindestens zwei Jahre halten

Neue Regeln sollen die Fonds stabiler halten. Seit dem 22. Juli 2013 gilt eine einjährige Kündigungs­frist. Neuanleger müssen ihre Anteile zudem mindestens 24 Monaten halten. Entschließt sich ein Anleger zur Rück­gabe, kennt er nur den Termin. Der Preis der Fonds­gesell­schaft steht erst am Tag der Rück­nahme fest.

Aufmerk­same Anleger sparen im Börsen­handel

Nach Inkraft­treten des Gesetzes wurden die Fonds an der Börse vorüber­gehend mit Abschlägen von 5 bis 10 Prozent gegen­über ihrem inneren Wert gehandelt. Auch die Handels­spanne (Spread) hatte sich stark vergrößert, was für Anleger Mehr­kosten bedeutete. Inzwischen sind Abschläge und Spreads gerade bei guten Fonds wieder auf wenige Prozent geschrumpft. Aufmerk­same Anleger sparen im Börsen­handel mitunter ein paar Prozent gegen­über dem Handel mit der Fonds­gesell­schaft.

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