Unser Rat

Ruhe bewahren. Lassen Sie sich als ­Anleger eines offenen Immobilienfonds nicht verunsichern. Wegen des Debakels bei der Deutschen Bank gibt es keinen Grund, den eigenen Fonds zu verkaufen.

Gründlich prüfen. Wer es beim Kauf versäumt hat, sollte seinen Fonds aber unter die Lupe nehmen. In welche Immobilien hat er investiert? Hat es Wertberichtigungen gegeben? Wie hoch sind die Barreserven, um Anleger auszuzahlen? Erkundigen Sie sich im Internet oder bei der Fondsgesellschaft und entscheiden Sie, ob der Fonds zu Ihnen passt.

Ablauf protokollieren. Anleger des Grundbesitz-Invest, deren Verkaufsauftrag wegen der Fondsschließung nicht mehr ausgeführt wurde, sollten die ­Auftragsbestätigung sorgfältig aufbewahren. In einem Schadenersatzprozess könnte sie wichtig sein. Wer keine Bestätigung hat, sollte protokollieren, wann und wie er den Auftrag abgegeben hat und ob das jemand bezeugen kann.

Keine hektische Umschichtung. Es wäre gewagt, aus deutschen in internatio­nale Fonds zu fliehen. Deutsche Immo­bilien sind zurzeit billig, britische, ­spanische und US-Immobilien nicht.

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