Offene Immobilienfonds Meldung

Am größten ist der Deka Immobilien Europa mit knapp 12 Milliarden Euro. Im Mai hat der Fonds das Büro­gebäude „Viñoly“ in Amsterdam erworben.

Trotz der Fonds­schließungen kauf­ten Anleger 2012 bisher für 2,8 Milliarden Euro neue Anteile an offenen Immobilienfonds.

Offene Immobilienfonds sind weiter gefragt. Am meisten sammelte bislang der UniImmo Deutsch­land ein: Rund 1,1 Milliarden Euro waren es nach Angaben des deutschen Fonds­verbands (BVI) bis Ende September. Je rund eine halbe Milliarde flossen dem Deka Immobilien Europa und dem Grund­besitz Europa der Deutschen Bank zu.

In den offenen Fonds lagen Ende September 61,5 Milliarden Euro. Mit den Fonds, die derzeit keine Anteile zurück­nehmen, waren es 83 Milliarden Euro. Allein 10 Milliarden verwalteten CS Euro­real und SEB Immoinvest, die beide aufgelöst werden.

Rund 30 Prozent des Geldes haben die Fonds einer BVI-Studie zufolge in Deutsch­land angelegt, 60 Prozent in Europa, 10 Prozent in Übersee. Knapp zwei Drittel der Immobilien sind Büro­gebäude, ein Viertel entfällt auf Handel, Hotels und Gastronomie. Nicht nur das Vermögen, auch die Restdauer der Miet­verträge ist gut verteilt: Im kommenden Jahr laufen knapp 11 Prozent der Verträge aus, 2014 sind es 13 Prozent, 2015 dann 12 Prozent.

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