Österreichische Banken Meldung

Alles bleibt beim Alten. Spar­einlagen bis 20 000 Euro sind bei einer österreichischen Bank sicher.

Der Schutz der Sparer bei Österreichs Banken wird nun doch nicht angetastet. Ursprünglich hatte das österreichische Finanzministerium die Einlagen­sicherung so ändern wollen, dass im Falle einer Bankpleite das Geld der Sparer auf Sparbuch, Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei einer österreichischen Bank nur noch bis zu 7 000 Euro voll abgesichert gewesen wäre.

Davon wären auch die Kunden der österreichisch-türkischen Deniz- und Vakifbank mit Zweigstelle in Frankfurt am Main betroffen gewesen.

In dem nun Mitte Februar 2005 vorgelegten neuen Gesetzentwurf steht nichts mehr von einer Änderung der Einlagen­sicherung.

Vorerst bleibt es also – wenigstens bis zur nächsten Nationalratswahl in Österreich Ende 2006 – bei der alten Regelung: Bis zum Betrag von 20 000 Euro sind Einlagen bei einer österreichischen Bank sicher. Mehr Geld sollten risikobewusste Sparer dort nicht anlegen.

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