Die Nachfrage nach leichtem Heizöl hat in Deutschland deutlich abgenommen. Im ersten Halbjahr 2002 wurden 13 Millionen Tonnen verkauft, 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit entspricht der Heizölabsatz wieder dem langfristigen Trend. Der Rückgang dürfte sich auch künftig fortsetzen. Gründe dafür sind moderne, energiesparende Heizanlagen, verbesserter Wärmeschutz und der Ersatz von Heizöl durch Erdgas.

Trotz dieser günstigen Entwicklung wird aber noch immer Heizöl verschwendet. Die jüngste Erhebung des Zentralinnungsverbands des deutschen Schornsteinfegerhandwerks beweist erneut den enormen Sanierungsbedarf im Heizkeller. Im vergangenen Jahr waren von den 6,4 Millionen von Schornsteinfegern kontrollierten Ölheizungen rund 1,7 Millionen älter als 18 Jahre.

Bei einem Einfamilienhaus ließe sich der bisherige Verbrauch von 4 000 Liter Heizöl durch moderne Technik jährlich um bis zu 1 600 Liter senken. Ersparnis bei den heutigen Ölpreisen: rund 600 Euro. Das Geld für einen neuen Ölkessel, der 3 000 bis 5 000 Euro kostet, ist also gut angelegt. Ein Blick in den letzten Test der Ölheizkessel erleichtert die Wahl.

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