Tipps

  • Schwefelarmes Heizöl. Fragen Sie Ihren Heizölhändler nach schwefelarmem Öl. Die neue Sorte EL enthält höchstens 50 Milligramm Schwefel pro Kilogramm Öl. Schwefelarmes Öl ist allerdings etwas teurer als normales Heizöl. Die Umwelt dankt den kleinen Aufpreis. Ein Aufkleber auf Ihrem Heizkessel zeigt, ob er für schwefelarmes Öl geeignet ist.
  • Warmwasser. Kombinieren Sie den Heizkessel mit einem Speicher, dann liefert er auch warmes Wasser. Alle getesteten Modelle sind dafür vorgesehen. Die Kessel erhitzen das Speicherwasser und erreichen auch im Sommer - bei abgeschalteter Heizung - beachtliche Nutzungsgrade.
  • Speichergröße. Stimmen Sie die Größe des Speichers auf Ihren Warmwasserbedarf ab. Eine Person braucht im Schnitt 30 bis 50 Liter am Tag. Ein 120 Liter Speicher ist für etwa drei Personen geeignet.
  • Preise. Vergleichen Sie die Preise und holen Sie mehrere Kostenvoranschläge ein. Installateure geben meist 5 bis 20 Prozent Rabatt auf den Listenpreis des Kessels, wenn sie den Auftrag für den Einbau bekommen. Verhandeln lohnt sich.
  • Fördermittel. Prüfen Sie, ob sie Anspruch auf Fördermittel haben. Informationen über Förderprogramme für Modernisierer gibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Telefon 0 180 1/33 55 77 zum Ortstarif.
  • Schornstein. Der Schornstein muss zum Kessel passen. Beispiel: Brennwertkessel. Sie dürfen nur an Rohrleitungen aus Kunststoff, Keramik oder Glas betrieben werden, damit das Kondenswasser abfließen kann. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger, ob Ihr Schornstein saniert werden muss. Kalkulieren Sie die Kosten gegebenenfalls mit ein.
  • Heizkörper. Die getesteten Heizkessel arbeiten mit niedrigen Temperaturen. Dazu passen vor allem flache Heizkörper mit großer Anstrahlfläche. Brennwertkessel sind besonders für Fußbodenheizungen geeignet. Tauschen Sie alte Heizkörper aber nur dann aus, wenn sie defekt sind. Das spart Geld.
  • Brennwertkessel. Brennwertkessel gewinnen mehr Wärme aus der selben Menge Öl. Sie kondensieren den Wasserdampf aus dem Abgas und setzen ihn in Wasser und Wärme um.
  • Nutzungsgrad. Die Anbieter werben mit Nutzungsgraden über 100 Prozent. Das ist physikalisch unmöglich: Kein Heizkessel kann mehr Energie erzeugen, als in Form von Brennstoff hineingegeben wird. Hintergrund der hohen Zahlen: Der Nutzungsgrad wird für die nutzbare Wärmemenge herkömmlicher Heizkessel berechnet. Der Wasserdampf im Abgas bleibt dabei außen vor.

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