Ökostrom von der Hausfassade Meldung

Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes machts möglich: Wer in umweltschonende Stromproduktion investiert, erhält auch 2004 eine Vergütung für seine ins Netz eingespeisten Kilowattstunden. Mehr Geld gibt es vor allem für Solarstrom aus Kleinanlagen, die zum Beispiel immer öfter auf Ein- und Zweifamilienhäusern installiert werden. Die höchste Vergütung von 62,4 Cent pro Kilowattstunde erhalten diejenigen, die spezielle Solarmodule an der Fassade anbringen. Für Strom aus den üblichen, auf dem Dach montierten Anlagen werden 57,4 Cent gezahlt. Auch die Erzeuger von Strom aus Biomasse sollen demnächst von erhöhten Vergütungssätzen profitieren. Bei Windkraft ist künftig der Standort entscheidend: Für neue Anlagen im Meer („Offshore“) gibts relativ viel Geld, im Binnenland weniger.

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