Ökostrom

Test-Kommentar

Inhalt
  1. Überblick
  2. Test-Kommentar

Wer lediglich einen Ökostrom-Tarif sucht, findet güns­tigere Anbieter, die ebenfalls das Grüner Strom Label in Gold haben. Denn das Enspire Angebot ist teuer, wenn man es mit anderen Tarifen vergleicht: Ein Haushalt mit einem Jahres­verbrauch von 4 000 Kilowatt zahlt für das Strom-Kombi-Produkt 1 110 Euro. Bei natur­strom, einem Anbieter, der ebenfalls das Grüner-Strom-Label in Gold hat, kostet die gleiche Strommenge 1 031 Euro jähr­lich. Lediglich für Kunden, die wirk­lich die Rabatte auf das E-Bike oder die Urlaubs­gebote nutzen wollen, könnte sich der Tarif rechnen.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 18.03.2013 um 16:34 Uhr
enspire Ökostrom

@greeny: Nach Angaben der Stadtwerke Konstanz stammt der Ökostrom des Produkt enspire zu 100 Prozent aus deutschen Wasserkraftwerken. RECS-Zertifikate sind ausgeschlossen, weil das Angebot das Grüner Strom Label in Gold hat. Nach den Zertifizierungskriterien von 2012 akzeptiert das Label keine RECS-Zertifikate (siehe Punkt 3.1.4 „Abweichend vom Energiewirtschaftsgesetz wird ein Nachweis fiktiver Stromlieferungen durch Zertifikate hierbei nicht anerkannt“)

greeny am 15.06.2012 um 20:03 Uhr
Augenwischerei

Dieser "tolle" Ökostrom wird zu Teilen (?) aus der Schweiz importiert und von deutschen Inn-Wasserkraftwerken beschafft. Bilanziert wird jährlich auf dem Papier. Der Schweizer-Lieferant ist AXPO, der auch CO2-freien Strom aus Kernkraftwerken liefern kann, natürlich in Schweizer-Qualität. Und dass auch RECS-Zertifikate zum AXPO-Angebot gehören, also Grünwäsche pur, versteht sich von selbst. Aus was nun enspire tatsächlich besteht, bleibt unklar. Gegen den Slogan "Energie für Anspruchsvolle" ist die nackte Preisgarantie auf den Rohstoff ein Witz. Bei dem Strompreis für Hartgesottene sollte mindestens eine Netto-Preisgarantie drin sein. Grüner Strom-Label in Gold heißt, der Kunde spendet und der Versorger gewinnt. Wer die Energie-Anbieter noch reicher machen will, liegt hier absolut richtig. Und der Mehrwert: Bei der Zins-Anleihe kann es nur heißen, Hände weg und die Rabatte? Da gibt es Plattformen, die weit bessere Preise bieten. Was bleibt: Nichts.

greeny am 15.06.2012 um 20:00 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.